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Feministisches Lexikon

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Diät-Kultur

Diät-Kultur beschreibt gesellschaftliche Normen, die dünne Körper idealisieren und Menschen suggerieren, sie müssten abnehmen, um wertvoll oder gesund zu sein. Sie normalisiert strenge Essensregeln, Schuldgefühle beim Essen und ständige Selbstoptimierung. Besonders weiblich gelesene Personen werden ständig aufgrund ihres Essverhaltens bewertet. Dabei geht es ausschließlich um Kontrolle und um der Person ein schlechtes Gefühl zu machen.

Aus feministischer Perspektive ist die Diät-Kultur Teil eines Systems, das vor allem Frauen und weiblich gelesene Personen kontrolliert. Sie lenkt von politischem Handeln ab, erzeugt Scham und schränkt Selbstbestimmung über den eigenen Körper ein. Body Positivity setzt der Diät-Kultur eine selbstbestimmte Sicht auf Körper und Ernährung entgegen. Denn wir alle bestimmen selbst was und in welcher Menge wir essen!

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