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Feministisches Lexikon

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Monogamie

Monogamie ist eine exklusive Beziehung oder Ehe. „Exklusiv“ bedeutet, mit nur einer Person eine Beziehung zu haben. Das kann lebenslang sein oder auch nur für eine Weile. Es ist dabei egal, ob die Paare gleichgeschlechtlich (z.B. lesbisch oder schwul) sind oder nicht. Beziehungen zwischen Menschen müssen nicht immer das Ziel haben Kinder zu bekommen.

Häufig entwickelt sich aus einer monogamen Beziehung auch eine tiefe Liebesbeziehung, die dann „Monoamorie“ genannt wird. Dies steht im Gegensatz zur Polyamorie, wo Menschen offene Beziehungen mit mehreren Partnern gleichzeitig führen können. Trotzdem können monoamore Menschen sich dazu entscheiden, nicht monogam zu leben.

Monogamie ist auch eine gesellschaftliche Regel/Norm, die besagt, dass Menschen normalerweise nur einen Ehe- oder Beziehungspartner haben sollten. Gesellschaftlich ist es eher nicht anerkannt, mehr als ein*e Partner*in zu haben.

Das Gegenteil von Monogamie ist Polygamie, wo jemand mehrere Beziehungs- oder Ehepartner gleichzeitig haben kann. Manchmal kann es sein, dass nur eine*r der Partner*innen weitere Beziehungen hat, während der*die andere nur eine Beziehung führt.

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