bunteFLINTA*
Feministisches Lexikon
PMS (Prämenstruelles Syndrom)
PMS steht für „Prämenstruelles Syndrom“ und beschreibt körperliche und psychische Beschwerden, die einige Tage vor der Menstruation auftreten können: z. B. Bauch- und Kopfschmerzen, Reizbarkeit, Müdigkeit, Stimmungsschwankungen oder depressive Verstimmungen.
Ursachen von PMS sind komplex. Eine zentrale Rolle spielen hormonelle Veränderungen im Zyklus, insbesondere Schwankungen von Östrogen und Progesteron. Zudem können genetische Faktoren, Stress und Umweltfaktoren die Symptome beeinflussen.
PMS muss ernst genommen werden, sowohl medizinisch als auch gesellschaftlich. Auch darf PMS nicht benutzt werden um menstruierende Personen als irrational oder weniger belastbar darzustellen. Wichtig ist eine informierte und respektvolle Auseinandersetzung ohne Stigmatisierung (=die Menschen „abstempeln“).