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Feministisches Lexikon

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Gaslighting

Gaslighting beschreibt eine Form psychischer Gewalt, bei der eine Person gezielt an der Wahrnehmung, Erinnerung oder dem Realitätsempfinden einer anderen Person zweifelt. Ziel ist es, Kontrolle auszuüben und das Selbstvertrauen der betroffenen Person zu zerstören.

Der Begriff stammt ursprünglich aus dem Theaterstück „Gas Light“ (1938), in dem ein Mann seine Frau manipuliert, bis sie glaubt, verrückt zu sein. Gaslighting kommt häufig in Beziehungen, Familien oder im Arbeitsumfeld vor. Besonders betroffen sind Menschen, die ohnehin struktureller Diskriminierung ausgesetzt sind – wie Frauen, queere oder rassifizierte Personen.

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