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Feministisches Lexikon

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Patriarchat

Das Patriarchat ist ein gesellschaftliches System. In diesem System haben Männer mehr Macht, Rechte und finanzielle Unabhängigkeit als Frauen. In dieser Struktur bestimmen Männer. Diese Machtasymmetrie wird als normal und natürlich angesehen. Männer in patriachalen System bestimmen somit nicht nur, was in der eignen Familie passiert, sondern auch in Bereichen, wie Politik, Wirtschaft und anderen sozialen Bereichen. Frauen haben oft weniger Chancen mitzubestimmen und weniger Zugang zu Ressourcen ((Hilfs-)Mittel) und Macht.

Auswirkungen des Patriachats sieht man beispielsweise daran, wie Arbeit zwischen Männern und Frauen aufgeteilt wird, welche Art von Arbeit bezahlt wird und darin, dass Frauen oft weniger Geld verdienen (wenn sie überhaupt Geld verdienen dürfen). Ebenfalls hat es Einfluss darauf, wie Frauen in Filmen und im Fernsehen gezeigt werden. Das Patriarchat ist sehr alt und tief in der Gesellschaft verwurzelt. Es legt Rollen für Männer und Frauen fest, die nicht leicht zu ändern sind.

Rollenvorstellungen werden auch von vielen Frauen geteilt. Sie unterstützen somit das Fortbestehen der Rollenzuschreibungen und das System des Patriarchats.

Patriachat einfacher erklärt:

Das Patriarchat ist ein System, in dem Männer mehr Macht haben als Frauen. In dieser Art von Gesellschaft bestimmen hauptsächlich Männer, was passiert, sowohl in Familien als auch in Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen des Lebens. Frauen haben oft weniger zu sagen und bekommen weniger Chancen. Das sieht man zum Beispiel daran, wie Arbeit zwischen Männern und Frauen aufgeteilt wird, dass Frauen oft weniger Geld verdienen und wie Frauen in Filmen und im Fernsehen gezeigt werden. Das Patriarchat ist sehr alt und tief in der Gesellschaft verwurzelt. Es steckt festgelegte Rollen für Männer und Frauen fest, die nicht leicht zu ändern sind.

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