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Feministisches Lexikon

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Transsexuellengesetz (TSG)

Das Transsexuellengesetz (TSG) war ein deutsches Gesetz von 1980, das es trans*Personen ermöglichte, ihren Vornamen und rechtlichen Geschlechtseintrag zu ändern. Dafür mussten sie zwei psychologische Gutachten vorlegen – und sich oft sehr persönlichen, entwürdigenden Fragen stellen.

Das Gesetz wurde über Jahre hinweg scharf kritisiert – als entmündigend, diskriminierend und nicht mehr zeitgemäß. 2024 wurde es durch das sogenannte Selbstbestimmungsgesetz ersetzt, das auf Vertrauen in die Selbstaussage der Person setzt.

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